Sehnsucht nach Segen! : Atempause in der Digitalität Mittags um 12:15

Ab Dienstag, den 2. Februar, halten wir wieder inne – jeden Dienstag und Donnerstag um 12:15 Uhr.  Ein Zeichen der Hoffnung am Anfang des Jahres, um das Schöne, das Lebendige vor unserem inneren Auge und in unseren Herzen leuchten zu lassen. Digital vernetzt begeben wir uns auf eine spirituelle innere Suche. Verbunden mit der Kraft des gemeinsamen Meditierens tauchen wir in die Tiefe ein, verwurzeln uns.

Stärker denn je spüren wir die Sehnsucht nach Nähe, menschlicher Wärme, echt klingendem Lachen. Im digitalen Alltag: Tiefe, Präsenz, Verbundenheit? Das geht. Machen Sie mit!

https://eu01web.zoom.us/j/69559835570?pwd=ZHBQcDAyT2laSU5xL1huRlNsd3hFQT09

Meeting-ID: 695 5983 5570 Kenncode: 166838

 

Sie brauchen dafür einen Computer, Laptop oder Tablet mit Mikrofon und Kamera. Nutzen Sie für die Meditation per Video-Konferenz einen Raum, in dem Sie vielleicht ungestört sind und eine gute Internetverbindung haben. Wählen Sie im Raum einen Platz, an dem Sie sich wohlfühlen, eine Kerze anzünden können… Für die, die ZOOM noch nicht kennen: Klicken Sie einfach auf den Link. Sie können am Anfang gerne Ihre Kamera einschalten, müssen aber nicht… Gerne können Sie die Einladung auch an andere weiterleiten.

 

Die Meditation wird geleitet von Pfarrerin Dr.Hélène  Eichrodt-Kessel, spirituelle Begeleiterin, Hochschulseelsorgerin

Gedanken auf dem Weg….

Hunger nach Sinn

Ich werde manchmal gefragt,
warum ich denn “immer noch” für Gerechtigkeit,
Friede und die gute Schöpfung eintrete.
“Immer noch?” frage ich zurück,
wir fangen doch gerade erst an,
aus der Verbundenheit mit dem Leben heraus,
zu kämpfen, zu lachen, zu weinen.
Wir können uns doch nicht auf das geistige Niveau
des Kapitalismus zurückschrauben
und ständig “Sinn” mit “Erfolg” verwechseln.

Das ist eine lebensgefährliche Verwechslung,
wenn wir das Leben zurückrechtstutzen
auf das Machbare und das,
was sich konsumieren lässt.
Meine Tradition hat uns wirklich mehr versprochen!
Ein Leben vor dem Tod, gerechtes Handeln
und die Verbundenheit mit allem, was lebt,
die Wölfe neben den Lämmern und Gott nicht oben
und nicht später, sondern jetzt und hier.
Bei uns, in uns.

Dorothee Sölle