Menschenpflichten: Ausstellungseröffnung mit Illustrationen, Texten und Gesprächen

Am 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zeigt das Ökumenische Zentrum noch einmal die Ausstellung “Menschenpflichten”. Ihre Bilder stammen aus einem Buchprojekt von Studierenden der Uni Mainz.

Ergänzend zu den Artikeln der Vereinten Nationen von 1948 hat die “Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten” 1997 eine aktive Verantwortung für Menschenrechte formuliert. Die Illustrationen von Mehrdad Zaeri begleiten den Text mit einem künstlerisch poetischen Akzent, der zum Nachdenken und zu Gesprächen anregt.

Außerdem zeigt der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für Aleida Assmann 2018 die bleibende Herausforderung der Zusammengehörigkeit von Menschenrechten und Menschenpflichten für eine Kultur der Mitmenschlichkeit.

Die Vernissage in Kooperation mit B27 Hospitalhof beginnt am Montag 10. Dezember um 20.00 Uhr

Ökumenisches Hausgebet im Advent auch im ÖZ

Die Glocken der christlichen Kirchen in Baden-Württemberg laden am Abend des 10. Dezember 2018 um 19.30 Uhr wieder zum Ökumenischen Hausgebet im Advent ein. Dieses Hausgebet ist für viele Menschen inzwischen zu einer wertvollen Tradition in der Adventszeit geworden. Sie feiern gemeinsam als Familie, unter Freunden und Bekannten, als Nachbarschaft, in Gruppen und Kreisen auch über die Konfessionsgrenzen hinweg und vielleicht sogar als einander noch Fremde.

Das Ökumenische Zentrum beteiligt sich an dieser schönen Tradition und lädt dazu in den Raum der Stille ein. Im Anschluss wird um 20 Uhr die Ausstellung “Menschenpflichten” im ÖZ-Café eröffnet

FAIR-kocht.. wie gutes Geld in deinen Kochtopf kommt

Gemeinsam kochen, essen und Zusammenhänge verstehen lernen.
Natürlich kommt nicht das Geld in den Kochtopf, sondern z.B. Quinoa. Doch die Menschen, die in Südamerika für den Anbau von Quinoa arbeiten, sollen dafür gutes Geld bekommen. Oikocredit beschäftigt sich seit vielen Jahren damit, wie fairer Handel, finanzielle Selbständigkeit und gegenseitige Unterstützung für ein gutes Leben weltweit zusammen kommen können.

Dinner for Dialogue mit Andrea Seitz, Oikocredit
am Montag 3. Dezember
18 Uhr Kochen: zweimal Suppe in der ÖZ Küche
19.30 Uhr Essen. Im Anschluss Infos und Gespräche
gegen 21.15 Uhr Adventlicher Tagesschluss im Raum der Stille

Dinner for Dialogue und Abendgottesdienst

Beim Abendessen für regelmäßige und spontane Gäste ist das ÖZ Cafe am Montag Abend um halb acht ein Ort für Leib und Seele. Pasta für den Magen und gute Gespräche über alles mögliche. Wer schon früher Zeit hat, kann gerne in der Küche helfen. Und anschließend gibt es noch beim Abendgottesdienst im Raum der Stille Nachtisch für die Seele für alle die das möchten.

Über die Kommentarfuktion zu diesem Beitrag könnt ihr außerdem rückmelden, wer zum Kochen oder nur zum Essen kommen möchte, ein Rezept vorschlagen für gleich oder später …

Brot backen

Gemeinsam Brot backen. Die Herzhafte Alternative zum Plätzchenbackkurs. Lernen, was es braucht für ein gutes Brot. Mehl und Wasser allein genügen noch nicht.

Das Workshopangebot der Hochschulgruppe Greening im ÖZ für alle, denen Teiglinge aus der Tiefkühltruhe nicht genug sind.

Dinner for Dialogue und Abendgottesdienst

Beim Abendessen für regelmäßige und spontane Gäste ist das ÖZ Cafe am Montag Abend um halb acht ein Ort für Leib und Seele. Pasta für den Magen und gute Gespräche über alles mögliche. Wer schon früher Zeit hat, kann gerne in der Küche helfen. Und anschließend gibt es noch beim Abendgottesdienst im Raum der Stille Nachtisch für die Seele für alle die das möchten.

Ökumenische Tischreden: License to kill?

Neue militärische Technologien erfordern neues Nachdenken über Verantwortung: persönlich, an den Hochschulen, in Wirtschaft und Politik.

Christoph Steinhausen gibt als Promotionsstudent für Luft- und Raumfahrtechnik Anregungen für die Tischgespräche unserer Gäste.

Am Montag 19. November um 19.30 Uhr lädt das Ökumenische Zentrum im Rahmen der diesjährigen Friedensdekade  zu Tischreden und -gesprächen ein.

Die Ökumenische Friedensdekade ist eine Aktion der christlichen Kirchen, die sich an 10 Tagen im November seit vielen Jahren in besonderer Weise dem Thema Frieden unter einer aktuellen Perspektive zuwenden. 2018 ist das Thema Krieg 3.0

Im Ökumenischen Zentrum gibt das Veranstaltungsformat der Tischreden Studierenden, Lehrenden und interessierten Gästen aus dem Umfeld der Hochschulen eine Gelegenheit, außerhalb der Lehrveranstaltungen über relevante Fragen ins Gespräch zu kommen. Bei einem gemeinsamen Abendessen wird dabei über Gott und die Welt und über Verschiedenheit menschlicher Perspektiven debattiert.

 

Podium: Campus und Stadtteilentwicklung in S-Vaihingen – gemeinsame Zukunft oder Parallelgesellschaft?

Seit das Ökumenische Zentrum als gemeinsames Haus der Kirchen auf dem Uni-Campus im Sommer 1978 eröffnet wurde, ist dieser Ort ein Brückenort in verschiedener Hinsicht: Studierende und Professoren, Christen, Atheisten und Angehörige anderer Religionen sind hier in den vergangenen 40 Jahren zusammen gekommen.

Auch für die Kirchengemeinden, die Ihre Gebäude im Ort Vaihingen haben war und ist das ÖZ eine Herausforderung, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und sich in wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen einzubringen – als Moderatoren und mit einer eigenen Stimme.

Deshalb feiert das Ökumenische Zentrum zu seinem Jubiläum nicht nur sich selbst.

Mit einem Podium gibt es Gelegenheit, Pläne zur Campus und Stadtteilentwicklung zu erfahren, Fragen zu stellen und im Gespräch zu bleiben.

Montag 22. Oktober

19.30 Uhr: Podium: Uni-Campus und Stadtteilentwicklung für die kommenden Jahre.

mit Kai Mungenast, Bezirksvorsteher Stuttgart-Vaihingen, Tobias Burchard, Geschäftsführer des Studierendenwerks SWS und der Studierendenvertretung STUVUS.

Außerdem haben sich Hochschulgruppen angesagt, ihre Fragen zu stellen, die auch ein Interesse an städtischer und universitärer Infrastruktur haben, z.B. über den Radentscheid über Gebetsräume für Muslime und mehr.

Der Campus: Gefahr von Ghettobildung, Parallelgesellschaften und/oder Integrationsmotor? Eine spannende Frage.

 

40 Jahre Ökumenisches Zentrum Stuttgart (1978-2018). Ein Fest

Das Haus der Kirchen auf dem Uni-Campus ist in die Jahre gekommen. Ein ganzes Lebensalter. Die Generationen der Studierenden wechseln noch wesentlich schneller.

Die Geburtstagsfeier zum „Schwabenalter“ möchte alle einladen, die im ÖZ im Lauf der Jahre ein und ausgegangen sind, einander einmal zu begegnen, gemeinsam zurück und nach vorne zu schauen und miteinander zu feiern.

Es waren immer die Menschen, die das Ökumenische Zentrum zu einem lebendigen Ort mit einer besonderen Ausstrahlung gemacht haben. Evangelische und katholische Christen, Muslime und Agnostiker,  Zweifler*innen und Hilfsbedürftige, Lernende und Lehrende, die Regeln und Systeme begreifen und miteinander unbekannte Dinge erforschen.

Die Ökumenischen Hochschulseelsorger haben dazu versucht, die in Jesus Christus überlieferte Menschenfreundlichkeit Gottes mit ins Spiel zu bringen – im Gespräch, in den Gottesdiensten im Raum der Stille, an den Programmabenden und bei den Festen.
Gott sei dank für 40 Jahre.

Dazu laufen auch die Vorbereitungen fürs Wintersemester zum Thema “Buch des Lebens”